Energiethemen

Als dieBasis wollen wir unsere Umwelt schützen und die Energieversorgung sichern. Deshalb setzen wir uns mit dem Thema der alternativen Energieversorgung intensiv auseinander und fordern für Mecklenburg Vorpommern ein Windkraft/Solar – Moratorium und damit den Stopp des Ausbaus der Windkraftanlagen. Nachfolgend findest Du ausführliche Dokumentationen zum Thema Windkraft und eine Info zu den Möglichkeiten der zukünftigen – und möglichen – Atomenergie. Über die Schaltflächen kannst du verschiedene PDF Dokumentationen herunterladen. Oder Du liest diese Seite bis zum Ende!

Windkraft – Fluch oder Segen

Gesamtsituation

In Deutschland sind c. 30.000 Windkraftanlagen (WKA) onshore (an Land) installiert, zusätzlich ca. 1600 offshore (auf See).

Diese Menge führt zur extremen Verspargelung und Zerstörung der Naturlandschaften.

Diese Technik ist nicht rund um die Uhr nutzbar – Wenn kein Wind weht, kann kein Strom erzeugt werden. In solchen Fällen müssen traditionelle Kraftwerk einspringen mit dem Effekt, dass Deutschland in Europa mit ca. 360 g den höchsten CO2 Betrag pro erzeugter kWh Strom erzeugt. In Frankreich beträgt der Anteil bei dem überwiegenden Atomstrom nur ca. 30-50 g.

Die erstrebte CO2 Einsparung mit dieser Technik wurde bei Weitem nicht erfüllt, obwohl die einzelne Anlage eine gute CO2 Bilanz mit ca. 5 – 15 g CO2 Ausstoß / kWh aufweist. Natürlich zählt immer nur die gesamte Bilanz.


Bauwesen

Die Anlagen wurden im Laufe der Zeit immer höher mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Landschaftsbild. 

Die Kapazitäten der aktuell installierten Anlagen reichen von 1,5 MW bis hin zu 7,5 MW. Kleinere Anlagen werden unter Nutzung der einmal genehmigten Zulassung durch größere Anlagen ausgetauscht (Repowering). Dadurch gibt es Probleme mit Anrainern (Wohngebiete), d.h. der Lärmpegel (Infraschall) ist dann deutlich größer und überschreitet die zulässigen Grenzwerte. Unzählige Rechtsstreitigkeiten sind die Folge.


Effektivität

WKA besitzen nur einen bescheidenen Wirkungsgrad von bis zu 45 %. Kraftwerke dagegen bis zu ca. 63%.

Auch der Nutzungsgrad ist im Mittel mit ca. 38 % bescheiden, denn wenn der Wind nicht weht oder zu stark ist, kann die Anlage nicht produzieren. Mehr als 60 % der Zeit (und damit auch das Investitionskapital) stehen die Anlagen ungenutzt in der Landschaft herum!

Kraftwerke dagegen können nahezu rund um die Uhr laufen. Der Nutzungsgrad beträgt zwischen 85 und 95%.


Leistungsdichte

WKA benötigen sehr große Flächen. Somit ist die Leistungsdichte, d.h. Leistung pro Flächeneinheit (Watt/qm) sehr gering. Im Mittel sind das ca., 2 – 3 Watt / qm. Kraftwerke dagegen werden kompakt aufgebaut und kommen auf ca. 5.000 – 10.000 Watt / qm.


Umweltbelastungen

Es ist allgemein bekannt, dass die WKA unzählige Flugtiere schreddern. Bis zu 50.000 Vögel und 300.000 Fledermäuse in Deutschland pro Jahr!

Auch Insekten sind betroffen – bis zu 5-6 Milliarden pro Jahr. So jedenfalls Schätzungen vom Umweltschutzverband BUND.

Offshore Anlagen stören empfindlich das gesamte Meeresbiotop, insbesondere Meeressäuger wie Schweinswale.


Umweltgifte durch Abrieb

Durch Wind und Wetter (Regen, Hagel etc.) findet ein Abrieb statt. Pro Anlage zwischen 30 m- 150 kg pro Jahr, je nach Größe! Die freigesetzten Stoffe sind hochgiftig, es sind Bisphenol A und PFAS, die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Sie bauen sich nicht ab und gelangen über Ernten und Tiere in den Lebensmittelkreislauf. Sie sind allesamt krebserregend.

Auch im Meeresschaum der Nord- und Ostsee (Boltenhagen, Kühlungsborn) wurden diese Stoffe nachgewiesen, so jedenfalls umfangreiche Studien von Greenpeace!


Infraschall

Windkraftanlagen erzeugen Infraschall. Dieser hat eine Frequenz von unter 20 Hertz, weshalb der Mensch ihn in der Regel nicht hören kann.

Die Untersuchungen haben ergeben, dass dieses „Klangspektrum“ der Windkraftanlage auch in 1.000 Metern Entfernung noch messbar ist


Müllproblem

Teile von Windkraftanlagen lassen sich recyclen, andere allerdings nicht. Sie verschwinden in einem „Massengrab“. So sind z.B. die allermeisten Rotorblätter, in jedem Fälle diejenigen der älteren Anlagen, nicht recyclebar.

Nach Ablauf der Lebenszeit der Anlagen von ca. 20 Jahren entsteht tonnenweise nicht recyclefähiger Sondermüll. Er wird schlicht und einfach vergraben. Die Langzeitfolgen sind weder bekannt noch erforscht!


Müllproblem der Zukunft

Bis zum Jahr 2025 ist in Deutschland bereits eine erhebliche Menge an Rotorblattschrott aus Windkraftanlagen angefallen. Schätzungen zufolge sind bis zu 140.000 Tonnen angefallen. Langfristig prognostiziert das Umweltbundesamt ein Gesamtaufkommen von etwa 400.000 Tonnen Rotorblattabfällen über die nächsten zwei Jahrzehnte.


Beeinflussung der Luftsströmung

Windräder entziehen der Luft kinetische Energie und erzeugen Turbulenzen. Dies kann die Windgeschwindigkeit hinter den Anlagen reduzieren und lokale Windmuster verändern. Messungen zeigen, dass hinter einem Windpark der Boden besonders trocken ist! Natürlich hat dieser Effekt auch Einfluss auf die Vegetation.

Die Austrocknung des Bodens in Nord-Deutschland, dem Gebiet mit den meisten Windrädern, insbesondere in der Tiefe bis zu 1,80 Metern, ist besonders hoch – so jedenfalls die Aussage im WKA Standort-Atlas des Bundesamt für Naturschutz.


Ökologische Katastrophe

Mit jeder Windanlage wird unsere Natur nachhaltig für Generationen zerstört, Tiere durch Lärm vertrieben, durch die Rotoren getötet. Bis zu 160 kg krebserregender Glasfaser-Abrieb pro Jahr vergiftet die Böden und gefährdet unsere lebenswichtige Trinkwasserversorgung. Bis zu 5 Tonnen giftige Stoffe (Öl, SF6, Neodym), über 200 Tonnen Sondermüll (Rotorblätter) und 4000 Tonnen Stahlbeton (Fundament) werden verbaut.